Meine Familie und Ich

Erstellt von jens carstensen Am 28, Mrz. 2010 Kommentar hinzufügen

Projektstart:

Flyer

PDF:flyer familienprojekt

Die Medienwerkstatt sucht ein neues Team für ein tolles Fotoprojekt:
 

Meine Familie! – ein Medienprojekt

Grünhöfes Bevölkerung ist gekennzeichnet durch eine vielgestaltige Herkunft. Verschieden sind die Traditionen und kulturellen Prägungen. Doch im Herzen der Menschen ist der Begriff der „Familie“ einer, der über alle kulturellen und sozialen Grenzen hinweg eine zentrale Bedeutung für die persönliche Entwicklung der Menschen und die Organisation ihres Lebens im Stadtteil hat. 

 

Eine Arbeitsgemeinschaft der Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule möchte in einem Medienprojekt sich dem Thema Familie und seine Bedeutung für unsere Schüler nähern.  Unser altersgemischtes Arbeitsteam wird nicht nur eine Außenstelle in einer Wohnung im Ortsteil als Arbeits-Studio einrichten, um „vor Ort“ zu wirken, sondern auch auf zwei internationalen Schüler-/Jugendaustauschen dieses Thema medial angehen. Die erarbeiteten Fotostrecken, Video- und Audiodokumentationen werden abschließend in einer Ausstellung in Schule und Stadteil präsentiert.

 

Startschuss für dieses Projekt ist der 15. Mai. In mehreren Workshops werden wir mit dem Medienteam grundlegende Strategien für unser Vorhaben praktisch erarbeiten.

 

Das Atelier in einer Wohnung im Stadtteil ist anschließend der Ort, an dem unsere Schüler auch außerhalb des Schulrahmens aktiv werden können.

 

Auf der OLMUN (Oldenburg, Juni 2010) und auf dem Kongress „Create Our Future“ (Berlin, August 2010) haben wir die Gelegenheit, uns auch in internationaler Kooperation dieser Fragestellung zu widmen und mit jungen Menschen aus aller Welt darüber zu diskutieren und so an neuen sozialen Netzwerken mitzuwirken.

 

Die Familie als Ursprung der eigenen Entwicklung und die Erweiterung des eigenen Bewegungsradius für die persönliche Weiterentwicklung werden durch dieses Projekt thematisch verknüpft.

 

Kurz und knapp: Wo komme ich her und wo könnte es lang gehen, für mich, für meine Familie, aber auch für das soziale Miteinander.

 

Die Partner des Projektes „Meine Familie“

 

Das Team der Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule Bremerhaven:

An diesem Projekt werden 16 Schüler teilnehmen. Sie werden betreut von einem Lehrer, einer Diplomsozialpädagogin, einer Fotografin und einem Filmemacher. Es ist geplant, die entstandene Dokumentation in dem Programm Hallo Deutschland 2010 im August in Berlin vorzustellen. 

 

Die Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule in engagiert sich in Netzwerken, die Partizipationen von jungen Menschen an gesellschaftlichen, kulturellen, politischen und sozialen Fragestellungen ermöglichen. Die Immanuel-Kant-Schule wurde für ihr Engagement unter anderem mehrfach ausgezeichnet von der Kulturstiftung der Länder, Kinder zum Olymp! für ihre Dokumentationen über unsere Heimatstadt („Wenn Geschichte lebendig wird“ 2007) und über das „Mahnmal für die ermordeten Juden Europas“ in Berlin (2008).  Im März 2009 erhielt dieses Prjekt ebenfalls eine internationale Auszeichnung mit dem „Excellent Award“ des Tokyo Video Festival.

 

Zudem nahm sie zuletzt am  Kongress der deutsch-japanischen Jugendgesellschaft e.V. – „Create our Future“  im August 2009 in Tokyo/Japan teil. http://iks-medien.de/?page_id=1686

 

Sie knüpfte in Tokyo Kontakt  zur „JUNEC“ – einem japanischen Verband, der sich für die Nachhaltigkeit auch in der Bildung unter Beteiligung junger Menschen einsetzt. Für 2011 ist ein weiteres Treffen in Japan vorgesehen. Entstandene Arbeitsdokumente sind unter anderem auf der Video-Onlineplattform der Medienwerkstatt zu sehen: Stichwort „Message to the future network“ http://www.youtube.com/iksbhv#g/c/9CA581DBE2063DF8

 

Die Projekte der Medienwerkstatt sind nicht nur auf der schülereigenen Homepage (www.iks-medien.de)  dokumentiert, sondern auch in Kunstkatalogen, in Lernhilfen und auf DVD veröffentlicht.

 

Die Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule ist auf die Oldenburg Model United Nations (OLMUN) aufmerksam geworden, weil dieses Projekt ein herausragendes Beispiel für außerschulisches Engagement von Schülern für Schüler ist (www.olmun.org). Die OLMUN ist eine Simulation der Vereinten Nationen. Sie wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten, dem deutschen Außenminister sowie zahlreichen Unterstützern. Die OLMUN findet vom 31. Mai bis 03. Juni 2010 im nahen Oldenburg statt.

 

Im Juni 2010 engagiert sich das Team der Medienwerkstatt bei der OLMUN 2010 mit ihrem Dokumentationsprojekt. Neben der inhaltlichen Arbeit  steht hier vor allem die Teilhabe unseres Teams an globalen Kommunikations- und Entscheidungstukturen im Vordergrund. Die Schüler der Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule Bremerhaven engagieren sich hier nicht nur für ihren Stadtteil (Hauskonzert, Zwergenaufstand in Grünhöfe, Meine Familie und Ich), sondern auch für die Teilnahme an globalen Aufgaben, nach dem Motto „Act Local – Think Global“. Medienpädagogische Bildung und gesellschaftliches Engagement werden zusammengeführt.

 

Im August wird die Medienwerkstatt im Rahmen des Programms „Hallo Deutschland“ der Deutsch-japanischen Jugendgesellschaft e.V. diese Arbeit auf dem Kongress „Create Our Future“ in Berlin vorstellen und mit japanischen Schülern und Studenten diskutieren. 

 

Medienpädagogisch begleitet und unterstütz wird unsere Arbeit vom Bremerhavener Filmemacher Martin Kemner (afz-TheaTheo).

 

Unsere Arbeitsergebnisse werden wir im November 2010 in einer Präsentation in unserem Arbeitsatelier und parallel in unserer Schule vorstellen.

Zum 3. Mal: Die Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule ist wieder einmal Preisträger des “Kinder zum Olymp!”-Wettbewerbs der Kulturstiftung der Länder.


Und das sagt die Jury:
“Preiswürdig weil: hervorragende Portraitfotografie, berührendes Abbild von Familienbeziehungen, sehr kommunikative Ausdrucksform, die alle gleichberechtigt behandelt (Fotostudio im Stadtteil verstärkt diesen Aspekt), nonverbale Methode der Annäherung an eine Thematik, die für Jugendliche mit Migrationshintergrund eine hohe Relevanz hat, sehr sympathisch und handwerklich anspruchsvoll.”

Dank an Susanne Carstensen für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Umsetzung unserer Ideen. Dank an die Fotogruppe für ihr Engagement. Herzlichen Dank an den WiN-Ausschuss für das entgegengebrachte Vertrauen und die Grundfinanzierung. Dank an die GEWOBA Bremerhaven für die unkomplizierte Bereitsstellung einer Wohnung für das mobile Fotostudio. Dank an die swb-bildungsinitiative für ihre finanzielle Unterstützung bei der Katalog-Realisierung. Dank an Andreas Bohnhoff für die Portraitserie in der Schulprojektwoche. Dank an Karl-Heinz Kanarski (concept+design)für die Unterstützung bei der Realisierung des Katalogs. Dank an Michael Krebs (Begegnungenen 2005 e.V.) und Vahid Zamani für ihre filmische Projektdokumentation in einer tollen Projektwoche mit unseren “Deutschlandfrischlingen” aus dem Vorbereitungskurs (VBK).
Wir freuen uns!!!

Der Katalog zum Projekt:
Meine Familie und ich – der Katalog Umschlag
Meine Familie und ich – der Katalog Seite 1-30
Meine Familie und ich – der Katalog Seite 31-58
Meine Familie und ich – der Katalog Seite 59-72
Meine Familie und ich – der Katalog Seite 73-96

Seit August hat die Fotografin Susanne Carstensen zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Immanuel-Kant-Schule zahlreiche Familienportraits von Grünhöfer Familien erstellt.

Foto-Reportagen vom Besuch des Familienzentrums Grünhöfe und Fotogeschichten aus Familien bezeugen mit rund 100 eindrücklichen Portraits die spannenden Vielfalt im Ortsteil.

Die Ausstellung im Foto-Forum in der Boschstr. 9L wird bereits ab Montag. 1. November täglich von 14-18 Uhr geöffnet sein.

Würdigung und Feier dieses aus “Wohnen in Nachbarschaften” finanzierten Projektes folgen dann zur Finissage am Samstag, 6. November ab 16 Uhr. Schüler/-innen und Künstlerin freuen sich auf einen regen Besuch und laden Sie herzlich ein.

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PDF: Nordsee-Zeitung 13.10.2010

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Sonntagsjournal 17.10.10

Meine Familie & Ich

Ausstellungsfeier:
Sa. 06. November 2010
16 Uhr

Foto-Forum
Boschstr. 9L
27574 Bremerhaven

Ausstellung: 1.-6. November im Rahmen der COOLTOUR 2010
14-18 Uhr

Meine Familie! – ein Medienprojekt
Grünhöfes Bevölkerung ist gekennzeichnet durch eine vielgestaltige Herkunft. Verschieden sind die Traditionen und kulturellen Prägungen. Doch im Herzen der Menschen ist der Begriff der „Familie“ einer, der über alle kulturellen und sozialen Grenzen hinweg eine zentrale Bedeutung für die persönliche Entwicklung der Menschen und die Organisation ihres Lebens im Stadtteil hat.

Die Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule näherte sich gemeinsam mit jungen Menschen dem Thema Familie und seine Bedeutung für unsere Schüler/-innen. Für 3 Monate wurde eine Wohnung im Ortsteil als Arbeits-Studio eingerichtet. In Workshops wurden Kinder und Jugendliche mit dem Fotografieren vertraut gemacht. Fotografische Reportagen entstanden

Finanziert aus Mitteln „Wohnen in Nachbarschaften“ (WiN),

unterstützt von swb-bildungsinitiative und GEWOBA

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Mutter Andrea Arslan mit ihren Kindern Rabiya , Yasemin , Hashen und Majed

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Fotomodel für die Grünhöher Schüler/-innen: Erhan mit seinen beiden Brüdern Adem und Mikail

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Junge Mutter: Habibe Gülcü mit ihrem Nachwuchs

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Anthony mit seinem “Schwarm” Rabiya

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Meine Familie und ich

nz_4_11_2010 meine familie

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Veranstalter: Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule: Jens Carstensen, Flensburger Str. 10, 27570 Bremerhaven

Flyer:
Projektflyer

Einladungflyer

Grünhöfe hat viele Gesichter

Bremerhaven. „Den Kopf etwas nach oben. Und nicht so ernst. Ach, die machen auch nie, was wir wollen.“ Susanne Carstensen albert hinter dem Kamerastativ herum, schon lachen Vater, Mutter und Sohn auf der Holzbank. „Jetzt abdrücken“: Die Sozialpädagogin schaut der türkischen Schülerin Derya Gök über die Schulter, wie sie wieder eine Familie aus Grünhöfe fotografiert. Von Sebastian Loskant

Und jetzt bitte ruhig noch lachen: Schülerin Derya Gök fotografiert Familie Ratnakumara mit Mutter Indradevi und den Söhnen Manojithan (hinten links), Prakas (hinten rechts) und Agash. Foto map-f

Und jetzt bitte ruhig noch lachen: Schülerin Derya Gök fotografiert Familie Ratnakumara mit Mutter Indradevi und den Söhnen Manojithan (hinten links), Prakas (hinten rechts) und Agash. Foto map-fEtwa 20 Schülerinnen und Schüler der Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule sind seit August damit beschäftigt, mit Foto- und Videokameras Gesichter und Familiengeschichten aus Grünhöfe zu sammeln. Dazu gehört auch die Fotoaktion am Sonnabendnachmittag in der Boschstraße 9l.

Die leere Wohnung im ersten Stock, von der Gewoba zur Verfügung gestellt, ist mit Hilfe der Aktion „Wohnen in Nachbarschaften“ (Win) in ein Atelier verwandelt worden. Das beste Foto wird gleich kostenlos ausgedruckt. Es ist bereits der vierte Termin, und um Lehrer Jens Carstensen, der das Projekt mit seiner Frau betreut, wird es manchmal richtig eng.

Da stiefelt etwa der achtjährige Agash herein, mit seinen großen Brüdern Manojithan (12) und Prakas (14) im Schlepptau. Erst lassen sie sich im Sitzen gemeinsam ablichten, wobei Nesthäkchen Agash immer den fröhlichen Mittelpunkt gibt. Dann holen sie ihre Mutter dazu: Indradevi Ratnakumara, die aus Sri Lanka stammt und seit 14 Jahren in Deutschland lebt, ist sichtlich stolz auf ihre drei Jungs.

Gut 30 solcher Familienporträts haben die Carstensens bereits zusammen. Ihr Ziel ist es, die Vielfalt der Nationen in Grünhöfe vorzustellen. In der Fotogruppe etwa arbeiten Jugendliche türkischer, irakischer, afghanischer, brasilianischer und peruanischer Herkunft mit.

Einige haben ihre Familien auch zu Hause fotografiert. Oder sie haben vor der Videokamera von ihrem Leben in Deutschland erzählt. Lara aus Brasilien etwa findet es hier schön, aber zu kalt, und stellt ihre beste Freundin, Inez aus Peru, vor.

„Nach einer neuen Shell-Studie ist vielen Jugendlichen die Familie wieder wichtig“, sagt Carstensen. Und reicht schon wieder türkischen Tee an die nächste Familie, die hereinkommt.

Am Sonnabend, 23. Oktober, von 14 bis 18 Uhr ist die letzte Gelegenheit, sich in der Boschstraße 9l ablichten zu lassen, dann wird dort aus den Bildern die Ausstellung „Meine Familie und ich“ zusammengestellt und am Sonntag, 31. Oktober, um 12 Uhr eröffnet. Bis 6. November ist dann täglich von 14 bis 18 Uhr zu sehen, wie vielgestaltig das Gesicht Grünhöfes ist.
Kinder zum Olymp!
Die Musik zum Katalog:

Meine Familie & Ich on Prezi

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