Wenn Daniel Düsentrieb Musik macht

Erstellt von admin Am 14, Sep. 2007 Kommentar hinzufügen

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Die Werkstatt für den “Missbrauch von Alltags- und Unterhaltungselektronik” an der Immanuel-Kant-Schule öffnet am Freitag, 7.12.2007 ab 10 Uhr ihre Türen.
In dem von der swb-Bildungsinitiative geförderten Projekt “Wenn Daniel Düsentrieb Musik macht” werden im Rahmen einer Projektwoche von Schülern der Klasse 8a kleine elektrische Klangmodule konstruiert, die mit Hilfe von Lichternergie zu einem Eigenleben erwachen.

Unsere Ausgangsüberlegung:

Deutschland braucht Ingenieure und technisch versierte Facharbeiter. Im Leben und auch in der Schule ist Technik versteckt in “Black Boxes”. Allenfalls im Physikunterricht werden technische Verfahren angerissen. Technisches Spielen in Schulen als Motivation für spätere Begeisterung und Beschäftigung fürs Leben fristet an den Schulen häufig weniger als ein Randdasein.

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Seit Montag qualmen rund ein Dutzend Lötkolben im Musikraum der Schule. Solarzellen, Dioden, Motoren, Transistoren, Kondensatoren, Widerstände werden nach allen Regeln der Kunst zu neuen Schalt- und Schwingkreisen zusammengefügt. Anschließend werden mit diesen elektronischen Geräuschemachern neue Klangwelten erforscht.

Auf Einladung des Vereins für Neue Musik – Unerhört weilen als Mentoren des Projektes die beiden Kölner Medienkünstler Ralf Schreiber und Hannes Hölzl an der Immanuel-Kant-Schule. Sie sorgen dafür, dass die ersten Schritte in der Aneignung von selbstgebauter Technologie erfolgreich erlaufen.

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Bereits nach weniger als 60 Minuten hören wir die ersten Module, die angetrieben von einem Tageslichtprojektor sich zu einem kleinen musikalischen Percussion-Ensemble verdichten. 

Ein Projekt mit der Klasse 8A der Immanuel-Kant-Schule Bremerhaven zusammen mit der Kooperationsklasse 8 der Anne-Frank-Schule.

Über Elektrizität

Wer ist Daniel Düsentrieb?

Die Projektwoche:

zu den Bildergalerien der Projektwoche

unser Wettbewerbsbeitrag für Kinder zum Olymp

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Wie klingt eine Kartoffel? Und wie unterscheidet sich der Sound der Äpfel von Birnen? Welchen Rhythmus hat eine Banane? Und wozu braucht eine Gemüseorchester Lichternergie?

Die ganz normalen Fragen nach der Musikalität von Gemüsen und Obst werden derzeit in der Werkstatt für den “Missbrauch von Alltags- und Unterhaltungselektronik” an der Immanuel-Kant-Schule untersucht. Zusammen mit der Klasse 8b erarbeitet der Kölner Künstler Ralf Schreiber (http://ralf-schreiber.com) in dieser Woche eine fruchtig-würzige Klanginstallation, bei der die Begleiter guten Essens wiedermal eine essentielle Hauptrolle spielen.

Organisiert wird dieses Projekt vom Musiklehrer der Immanuel-Kant-Schule, Jens Carstensen, der einmal mehr seine “unerhörten” Kontakte in die zeitgenössische Musik Szene nutzt, um ein seltsames und spannendes Klangexperiment gemeinsam mit Schülern und Künstler Ralf Schreiber zu realisieren und vor Ort am Freitag, 26.09.08 ab 10 Uhr im Musikraum der Schule zu präsentieren.

Zur Fotogalerie

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Vorbereitet wird eine Performance, die sich stadtraumergreifend während der COOLTOUR 08, der ersten Bremerhavener Schulkulturwoche vom 3.-9. November präsentieren wird. Finanziert wird dieses Projekt durch die swb-Bildungsinitiative und die Deutsche Bank.

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Wenn Daniel Düsentrieb Musik macht.

Ausgangsüberlegung:

Deutschland braucht Ingenieure und technisch versierte Facharbeiter.
Im Leben und auch in der Schule ist Technik versteckt in “Black Boxes”. Allenfalls im Physikunterricht werden technische Verfahren angerissen.

Technisches Spielen in Schulen als Motivation für spätere Begeisterung und Beschäftigung fürs Leben fristet -zumindest in der Immanuel-Kant-Schule- weniger als ein Randdasein.

Das Projekt “Wenn Daniel Düsentrieb Musik macht” möchte exemplarisch ein Projekt für eine 8. und 9 Klasse der Schule starten, bei der einfache technische “Black Boxes” geknackt werden und für ein musikalisches/künstlerisches Verfahren erkundschaftet werden.

Singende Postkarten werden dann mit einfachem Fingerdruck zu musikalischen Synthesizern, Alte CD-Player können plötzlich mit der Hand bedient werden und verlocken zu musikalischen Spielen. Einfache elektronische Grundschaltungen entwickeln ein handhabbares Eigenleben.

In der Schule werden neben 2 Projektphasen vorallem die Fächer Musik, Kunst, Physik und Arbeitslehre zusammenarbeiten.

Wir werden uns mit Unterstützung von Technikern und Künstlern eine kleine Werkstatt für den “Mißbrauch von Alltags- und Unterhaltungselektronik” einrichten.

Begriffe wie Motoren, Schaltkreise, Transistoren, Kondensatoren, Widerstände werden nicht nur theoretisch behandelt, sondern anhand von Rekonstruktionen und Manipulation elektronischer Geräte nachvollzogen.

Entsprechend werden wir an künstlerischen Verfahren der sogenannten “Crackle Boxes” arbeiten.

In einem zweiten Schritt wollen wir die Stromversorgung unserer Objekte auf regenerative Energien (Wind,Sonne) umstellen.

Die entstehenden künstlerischen Objekte und Instrumente werden zu einem Netzwerk verknüpft und in einem geeigneten Rahmen zum Abschluss vorgestellt (u.a. Schulkulturtage 2008).

Wie bei unseren Projekten inzwischen üblich, werden wir selbstverständlich unsere Arbeit dokumentieren und unsere Erfahrungen und Ergebnisse auf unserer Schülerhomepage http://www.iks-medien.de veröffentlichen
Es müssen
- 10 mobile Arbeitsplätze für elektronisches Werkeln eingerichtet werden
- elektronische Bauteile etc organisiert werden
- für 2 Projektphasen (a 1 Woche) Techniker/Künstler eingeladen und finanziert werden
- Solar-/Windmodul Experimentier-Baukästen angeschafft werden
- eine Abschlusspräsentation und Arbeitsdokumentation organisiert werden

Projektdaten Kinder zum Olymp

Workshopleiter: Ralf und Hannes

Ralf Schreiber

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Ralf Schreiber ist 43 Jahre alt und lebt in Köln.

Er Arbeitet als Künstler und es macht ihm Spass mit Elektrizität zu experimentieren und kleine Schaltungen zusammen zu bauen. Viel Spass macht es ihm auch mit Kinder und Jugendlichen so etwas zu machen, weil er dadurch auch mal sehr gute neue Ideen bekommt. Spass macht es auch mit so kleinen Modulen im Gepäck rumzureisen um zu gucken wie andere Nationalitäten seine Kunst finden.

Ralf Schreiber hat eine eigene Webseite, auf der er viele seiner Projekte vorstellt. Hier geht es zu seiner Webseite

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Hannes Hölzl

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Interview mit Hannes Hölzl
Hannes Hölzl ist 33 Jahre alt und er lebt in Köln. Geboren ist er in Bozen (Italien).
Er ist Künstler, hauptsächlich macht er Musik. Als Audio-Programmierer beschäftigt sich mit Digitalmusik.
Weil er unseren Musiklehrer Herrn Carstensen gut kennt, hat er Kontakt zu unserer Schule.
Er arbeitet gerne mit jüngeren Menschen zusammen und möchte seine Erfahrungen gerne an sie weitergeben.
In dieser Woche, vom 3.12. bis 7.12.2007, führt er mit uns einen Lötworkshop unter dem Titel ,,Daniel Düsentrieb macht Musik“ durch.

Hannes Hölzl findet man im Internet hier.

Aus einem Projekt Tagebuch
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Wir arbeiten mit Ralf Schreiber und Hannes Hölzel zusammen.
Wer die beiden sind, das erfahrt ihr hier.
Wer sind wir? Alles über uns, die Klasse 8a, und über unsere Kooperationsklasse erfahrt ihr hier.

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Kennst du schon elektronische Bauteile?
-einen Schwingkreis?
-einen Oszillator?
-einen Kondensator, einen Widerstand, einen Motor oder eine Schaltung?

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Wir arbeiten im Hellen! Wir brauchen Licht. Ohne Licht läuft bei und gar nichts!
Wir brauchen Energie! Strom! Umweltfreundlich!
Solar heißt das Zauberwort.
Weißt du wie eine Solarzelle funktioniert?

Moin hat einen ersten Sound aus Ralfs Wunderkiste bearbeitet: Wie es klingt hört iht hier:

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ralfs-wundertute.mp3

Wer ist Daniel Düsentrieb

Daniel Düsentrieb ist jetzt 55 Jahre alt. Er wurde im Mai 1952 geboren.

Weitere Informationen zum Leben von Daniel Düsentrieb:

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http://www.flensburg-online.de/comics/walt-disney-daniel-duesentrieb.html
http://www.duckipedia.de/index.php/Daniel_D%C3%BCsentrieb

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Bei Wikipedias Familienstammbuch von Entenhausen finden wir folgenden Eintrag:

Daniel Düsentrieb

Dipl.-Ing. Daniel Düsentrieb (engl. Gyro Gearloose) tritt meist in Geschichten mit Donald und Dagobert Duck auf. Er ist von Beruf Erfinder und hat „nützliche“ Sachen wie den Brotschmierapparat, das Dunkellicht, das tragbare Loch oder das Telefon mit eingebautem Bügeleisen erfunden, kann aber auch leicht innerhalb einer Woche ein überlichtschnelles Raumschiff konstruieren (und weist in diesem Zusammenhang auch noch die Existenz von Tachyonen nach). Für seinen Arbeitgeber Dagobert Duck hat er immer die richtige Erfindung parat, und wenn es mal etwas hakt, hilft ihm sein kleiner Roboter Helferlein. Sein Großvater Dankwart Düsentrieb war vom selben Schlag wie er und arbeitete schon damals für Dagobert. Sein Vater hieß Dübel Düsentrieb und führte in Entenhausen ein kleines Reparaturgeschäft. Daniel Düsentrieb ist vor allem im deutschsprachigen Raum ausgesprochen beliebt und bekannt.

Daniel Düsentrieb wurde 1952 von Carl Barks erfunden.

Nach den Geschichten von Don Rosa ist Daniel Düsentrieb 1914 in Entenhausen geboren.

Helferlein

Helferlein (engl. Little Helper) ist ein 11 cm kleiner Roboter von Daniel Düsentrieb, dem Erfinder in Entenhausen. Es besteht aus einer Glühlampe und ein paar Drähten und wurde laut eines Comics von Don Rosa von Donald Duck als defekte Lampe zur Reparatur gebracht, entwickelte dann aber ein ungeahntes Eigenleben. Helferlein ist neben der Denkkappe eine entscheidende Motivationsquelle für die Erfindungen von Daniel Düsentrieb und rettet ihn und andere durch besonnene Reaktionen oftmals aus misslichen Lagen. Er ist eine künstliche Intelligenz, deren Sprechblasen, so denn überhaupt welche auftauchen, stets leer sind, die aber doch mit Daniel sprechen kann, da sie ihm öfters mal etwas ins Ohr flüstert. Helferlein ist Daniel ans Herz gewachsen, und man sieht Daniel fast nie ohne ihn.

Helferlein wurde im September 1956 zum ersten Mal gezeichnet.

Informationen über den Daniel Düsentrieb Wettbewerb:
http://www.daniel-duesentrieb-preis.de/

Wir löten Musik

Erster Versuch von Yvonne und Jacqueline

Als erstes haben ein Lötgerät bekommen und einen speziellen Draht zum löten.

Wenn man den Draht verbrannte dann roch es ziemlich streng.

Wir haben zuerst die Batterie angelötet, die Transistoren und die Risistorenkamen danach.

Danach haben wir eine grüne Lampe angelötet, es ist ein bisschen schwierig aber es macht tierrischen Spaß.

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Dann fehlten uns nur noch der Motor und die Solarzelle, es war relativ einfach.

Das Ergebnis sieht gut aus, wenn man es jetzt ins Licht tut dann fängt es an zu rotieren.

Und wenn man dann noch ein Stück Gummischlauch darüber stülbt, dann auf ein Blech tut, dann enstehen immer neue Töne.

Die anderen Versuche gingen genau so gut es gibt sogar einen der läuft sogar.

Der Bericht von unserer Präsentation in der Nordsee-Zeitung Bremerhaven:

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Elektronische Bezeichnungen
Daniel Düsentrieb macht Musik8949601a-2c29-49ea-a69f-4dfce0b5717epicture1.jpg

Um über Elektronische Musik sprechen zu können, braucht man eine eigene Sprache.
Für alle ,,Laien“ hier die neuen Vokabeln (Begriffe):

Lautsprecher – laut sprechen – wandelt Elektrizität in Schall um
Piezo-Lautsprecher – ganz kleiner Lautsprecher, hauptsächlich eingebaut in Handys, Weckern, Game-boys

Solarzelle – gewinnt elektrische Energie aus (Sonnen)Licht

Platine – eine Platte mit einem Plan, auf der einzelne Bauteile festgelötet werden

Widerstände – reduziert einen fließenden Strom

Kondensator – speichert Energie, wenn er genug gesammelt hat, gibt er sie frei

Energie – gespeicherte Arbeit, lebendige Kraft

Schallwellen – Luftschwingungen, die das Ohr als Geräusch wahrnimmt

Schwingkreis – tauscht positive und negative Energie ausDie Sound Seite
Hier findt ihr eine Dokumentation über die Klänge die durch unsere Lichtklangteile (Solar Sound Modul) entstanden sind.Ich Moin Lotfi habe diese Klänge aufgenommen und bearbeitet.Und hier könnt ihr es anhören.Dazu könnt ihr auch einige Fotos von diesem Projekt ansehen.

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Aufnahme erster Tag von Ralfs Wundertüte

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ralfs-wundertute.mp3

In der Woche haben wir für euch einige Töne fertig gemacht und sie können es hier runterladen

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hibas-ton.mp3

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hannesremix1.mp3

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moinsbeat.mp3

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solarbas.mp3

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solardum.mp3

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solar-perkussion.mp3

img_9855.jpgWir haben eine Schaltung hergestellt einen sogenannten “LED Suneater”.

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Er besteht aus Energiequelle , einer Solarzelle, einen Schaltkreis und einem Energieverbraucher dem Motor. Den Schaltkreis haben wir auf eine Platine gelötet, zwei Transistoren , zwei Widerstände ,ein Kondensator und eine LED Leuchte gehören dazu. Beim Löten hat sich Jennifer nur einmal am Lötkolben verbrannt. Bei 180°C -das tut weh!

MERKE: Ein Lötkolben ist hinten kalt und vorne sehr heiß! “Dieser Gesang”ist nicht der Klang den wir herstellen wollten ;-) .

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100 Töne und Geräusche und was wir uns dabei vorstellen

Man hört eine Trillerpfeife. Dann hört es sich an wie ein Triangel.

Irgengwo singt ein Vogel.

Das Geräusch hat Ähnlichkeit mit einer Meise oder mit einer Grille?

Zusammen klingt es, als liefe man durch einen Wald.

Es hört sich an wie Frühlingsquicken.

Dann klingt es wie ein kaputter Motor, dann wie ein ganzes Schlagzeug-Orchester.

Ein Wecker klingelt, eine Sirene ertönt. Es hört sich an, als ob jemand pfiffe.

Manche hören Trommelgeräusche.

Es zischt etwas, es piepst, es knallt.

Eins klingt wie Herzklopfen. Das andere hört sich an wie Jazzmusik.

Hat einer einen Klatschaffen aufgezogen?

Irgendwo tickt eine Uhr.

Auf Dauer kann einem das Kopfschmerzen machen. :)

Basiswissen Elektronik
-Elektrische Spannung (U)
Die elektrische Spannung U gibt den Unterschied der Ladungen zwischen zwei Polen an. Spannungsquellen besitzen immer zwei Pole, mit unterschiedlichen Ladungen. Auf der einen Seite ist der Pluspol mit einem Mangel an Elektronen. Auf der anderen Seite ist der Minuspol mit einem Überschuss an Elektronen. Diesen Unterschied der Elektronenmenge nennt man elektrische Spannung. Entsteht eine Verbindung zwischen den Polen, kommt es zu einer Entladung. Bei diesem Vorgang fließt ein elektrischer Strom.
Die Maßeinheit ist Volt

-Elektrischer Strom (I)
Der elektrische Strom oder elektrische Stromstärke wird kurz Strom genannt. Damit ist die Übertragung elektrischer Energie gemeint. Der elektrische Strom kann nur in einem leitfähigen Material (Metall, Flüssigkeit, etc.) fliessen.
Der Stromfluss wird gerne mit fließendem Wasser in einem Rohr verglichen. Je mehr Wasser im Rohr ist, desto mehr Wasser kommt am Ende des Rohres an. Genauso ist es auch beim elektrischen Strom. Je mehr freie Elektronen vorhanden sind, desto größer ist die elektrische Stromstärke durch den Leiter.
Die Maßeinheit ist Ampere
-Elektrische Schaltung
Eine elektrische Schaltung ist der Zusammenschluss von elektrischen Bauteilen zu einer funktionierenden Anordnung.
Die Funktion der Schaltung wird hervorgerufen durch den elektrischen Strom, der in einem geschlossenen Kreislauf (Stromkreis) durch die Bauteile fließt.
-Bauteile:
-Kondensator (C)
Kondensatoren sind Bauelemente, die elektrische Ladungen bzw. elektrische Energie speichern können.
Die einfachste Form eines Kondensators besteht aus zwei gegenüberliegenden Metallplatten. Dazwischen befindet sich ein Dielektrikum, welches keine elektrische Verbindung zwischen den Metallplatten zulässt. Das Dielektrikum ist als Isolator zu verstehen. Ein Kondensator kann eine Spannung aufnehmen und sie später wieder abgeben.
Die Maßeinheit ist Farad

-Elektrischer Widerstand (R)
Die freien Ladungsträger (Elektronen) stossen gegen Atome und werden in ihrem Fluss gestört. Diesen Effekt nennt man einen Widerstand! Durch diesen Effekt hat der Widerstand die Eigenschaft, den Strom in einer Schaltung zu begrenzen.
Der elektrische Widerstand wird auch als ohmscher Widerstand bezeichnet.
Die Maßeinheit ist Ohm

-Solarzellen/Solarmodule
Solarzellen werden zur Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie verwendet. Für die Zukunft werden sie immer öfter zur Energieversorgung eingesetzt. Aufgrund des geringen Wirkungsgrads und der teuren Herstellung sind sie für viele Anwendungsgebiete noch nicht geeignet. Vor allem auch deshalb, weil der Stromverbrauch der Menschheit kontinuierlich zunimmt.

-Transistor
Transistoren haben drei Anschlüsse.
Über den mittleren Anschluss kann ein Stromfluss über die beiden anderern Anschlüsse ausgelöst werden.
Transistoren können somit in der Schaltung Steueraufgaben übernehmen.
-Diode
Eine Diode sperrt den Stromdurchfluss in einer Richtung. Sie kann ab einer bestimmten Spannung diese Funktion verlieren.

Nun drängt sich einem geradezu die Frage auf:

Was ist dann eigentlich “Elektrizität”?

Allgemeines Elektronikwissen

Diese Frage blieb lange Zeit unbeantwortet, obwohl diese Energieform schon Jahrzehnte vom Menschen in vielen Bereichen genutzt wurde. Erst die Erforschung des kleinsten Bausteines unserer Materie – des Atoms – öffnete das Tor zu diesem Geheimnis.

Man fand, dass der elektrische Strom durch eine Bewegung von Elementarteilchen der Atomhülle, den sogenannten Elektronen, hervorgerufen wird. Diese Erkenntnis allein reicht aber nicht aus, um das Wesen der Elektrizität zu ergründen.

Selbst die besten optischen Einrichtungen reichen aber nicht aus, diese Teilchen ihrer Kleinheit wegen sichtbar zu machen, weshalb man sich der Modellvorstellung bedient. So lässt Niels Bohr die Elektronen nach Art eines Planetensystems um den geladenen Atomkern kreisen, wobei die Umlaufbahnen der Elektronen durch elektrische Kräfte an verschiedene “Kugelschalen” gebunden sind. In ähnlicher Weise halten Gravitationskräfte die Planeten auf ihren Bahnen um die Sonne.
Das einfachste Atom ist das Wasserstoffatom. Sein Atomkern besteht nur aus einem Proton, um das ein Elektron mit einer Geschwindigkeit von etwa 2000 km/s kreist.
Zwischen dem Proton und dem Elektron sind starke elektrische Anziehungskräfte wirksam. Sie bestehen immer zwischen negativer und positiver elektrischer Ladung.
Durch die Kreisbewegung wird auf das Elektron eine starke Fliehkraft ausgeübt, der die Anziehungskraft des Protons die Waage hält. Nur so ist eine ständige Kreisbewegung um den Atomkern denkbar.
Die Atome der übrigen Elemente sind schwerer und haben mehr Protonen im Kern und mehr Elektronen, die diesen umkreisen. Zwischen den gleichnamig geladenen Protonen sind verständlicherweise starke abstoßende Kräfte wirksam.
Der Kern müsste demzufolge auseinanderfallen. Das zu verhindern ist Aufgabe der Neutronen. Sie halten den Kern mit ungeheurer Kraft zusammen und wirken als “Kernleim”.

Wir wissen aus Erfahrung, dass nur ganz bestimmte Materialien zur Elektrizitätsleitung verwendet werden können. Es sind dies vor allem die Metalle: Kupfer, Aluminium, Silber und Gold, die sich aufgrund ihres Atomaufbaues besonders gut dazu eignen. Elektrizitätsleitung ist nur dann möglich, wenn die dazu verwendeten Stoffe über viele freie Ladungsträger (Elektronen) verfügen. Die zur Elektrizitätsleitung notwendigen Elektronen entstammen der äußersten Schale der Elektronenhülle. Sie werden als Valenzelektronen bezeichnet.

Ihre Bindung an den Kern ist verhältnismäßig schwach, sodass sie sich leicht losreißen können. Sie wandern durch das Gefüge des Stoffes von einem Atom zum anderen und sind unter Spannung gesetzt, das, was wir als elektrischen Strom bezeichnen. Innenelektronen und Atomkern sind bei der Elektrizitätsleitung völlig unbeteiligt.

Die vorstehende Abbildung zeigt das Bohrsche Atommodell von Kupfer. Wir wollen anhand dieses Modells den Leitungsvorgang erklären. Dazu sind jedoch einige Voraussetzungen notwendig.

Nach Bohr kreisen die Elektronen auf naturgesetzlich festliegenden Bahnen. Eng aneinanderliegende Bahnen bilden mit den dazugehörigen Bahnelektronen eine Elektronenschale. Die Elektronenschalen werden mit den Buchstaben K, L, M, N, 0, P und Q bezeichnet. Sowohl die Bahnen als auch die Schalen können nur eine bestimmte Zahl von Elektronen aufnehmen.

Kupfer, Silber und Gold, die besten Elektrizitätsleiter, haben ein gemeinsames Merkmal, das für die Elektrizitätsleitung von ausschlaggebender Bedeutung ist. Sie haben die äußerste Schale nur mit einem Elektron besetzt. Dieses Elektron ist bei Kupfer auf der N-Schale, bei Silber auf der O-Schale, bei Gold auf der P-Schale, also ziemlich weit vom Atomkern entfernt. Diese Einzelelektronen sind daher nur noch ganz schwach an den Kern gebunden und können sich deshalb fast nahezu frei als frei bewegliche Leitungselektronen durch das Metallgefüge bewegen. Die Leitungselektronen gehören somit keinem bestimmten Metallatom an. Die Metallatome sind daher keine neutralen Atome, sondern positive Ionen, die durch Metallbindungskräfte zusammengehalten werden.

Solange am Leiter von außen keine Spannung anliegt, bewegen sich die Leitungselektronen regellos, weil sie durch die Metallatome, die aufgrund der Wärmebewegung milliardenmal in der Sekunde hin- und herschwingen, in die verschiedensten Richtungen gestoßen werden. Unter Spannungseinfluss erfahren sie jedoch eine gerichtete Bewegung und streben dem Pluspol zu, wobei die Fortbewegungsgeschwindigkeit, entgegen weitverbreiteter Meinung, sehr langsam ist; etwa 1 Millimeter pro Sekunde. Der elektrische Zustand, der die Elektronen zum Fließen veranlasst, breitet sich aber mit Lichtgeschwindigkeit (300000 km/s) aus.

Das hohe elektrische Leitvermögen von Kupfer und sich ähnlich verhaltender Metalle ist auf die hohe Anzahl von Leiterelektronen begründet. So hat beispielsweise ein Kupferdraht von 1 Meter Länge und 1 Quadratmillimeter Querschnitt rund 85 Trilliarden ( = 85 mal 10 hoch 21) Kupferatome und folglich ebenso viele Leitungselektronen.

Basiswissen Strom: http://library.thinkquest.org/26663/2_12.html

Die Voraussetzung für den Stromfluss ist die elektrische Spannung. Elektrischer Strom kann daher als Ausgleich einer elektrischen Spannung verstanden werden. Zwischen zwei Polen herrscht, wie wir wissen, genau dann eine Spannung, wenn der eine Pol einen Überschuss an Elektronen gegenüber dem anderen Pol besitzt.
Verbindet man beide Pole, so gleicht sich dieser Überschuss aus.Wenn ein elektrischer Strom fließt, wird also stets mehr oder weniger elektrische Spannung ausgeglichen.

Die Einheit der elektrischen Spannung ist 1 Volt ( = 1V).

Je mehr Leitungselektronen durch den Leiterquerschnitt fließen, desto stärker ist der elektrische Strom. Die Stromstärke wird im Ampere (A) angegeben. Fließt in einem Stromkreis ein Strom von 1 Ampere, dann bewegen sich pro Sekunde rund 6,25 Trillionen Elektronen durch den Leitungsdraht.

Die Einheit der elektrischen Stromstärke ist 1 Ampere ( = 1A).

Auf dem Wege durch den Drahtleiter werden die Elektronen in ihrer Bewegung stark behindert, weil es zu häufigen Zusammenstößen mit den Metallionen kommt. Es entsteht dabei ein mehr oder weniger starker Reibungswiderstand, den wir als elektrischen Widerstand bezeichnen.

über das Wesen von licht


Lichteigenschaften Welle (Informationen) und Korpuskeln (Photonen)


Inhaltsübersicht:


Die Wellenlängenbereiche von Sonnenlicht

Sonnenlicht besteht zu 10 % aus unsichtbarem ultraviolettem Licht (UV-Licht), zu 40 % aus sichtbarem Licht und zu 50 % aus unsichtbarem Infrarot-Licht. Entsprechend den Festlegungen des CIE (Comité International d’Eclérage) sind für die einzelnen Lichtarten Grenzen der Wellenlängenbereiche definiert (Hillenkamp & Grabbe, 1993):

Unsichtbare Lichtwellenlängen

  • UV-C-Licht: 200 (193) nm – 280 nm Wellenlänge: Es wird normalerweise vollständig von der Ozonschicht der Stratosphäre absorbiert und ist auf Meereshöhe nicht mehr nachweisbar. Weniger als ein Prozent dieser Strahlung erreicht die Erdoberfläche.
      • es ist tödlich für Bakterien/Viren und andere Infektionserreger (wird heute auch u.a. zum Desinfizieren von medizinischen Geräten verwendet)
      • stärkt das Immunsystem
      • ist wichtig für Reparatursysteme
      • ist wichtig für Sehzellen
    • Gesundheits-Bedeutung von UV-C-Licht:

  • UV-B-Licht: 280 nm – 315 nm, UV-B durchdringt kein Fensterglas
      • ist wichtig zur Synthese von Vitamin D, Resorption von Kalzium
      • ist fürs Immunsystem bedeutsam
        • Schutz vor Infektionen/Allergien,
        • Erzeugung von Krebsschutzstoffen (Eigenblut mit UV bestrahlt)
      • es ist verantwortlich für Sonnenbrand und Spätbräunung,
    • Gesundheits-Bedeutung von UV-B-Licht:

  • UV-A-Licht: durchdringt Fensterglas
    • UVA-2-Licht: 315 bis 340 nm Wellenlänge.
    • UVA-1-Licht: 340 bis 400 nm
      Gesundheits-Bedeutung von UV-A-Licht:

      • wichtig fürs Immunsystem
      • Ist verantwortlich für Frühbräunung und Sonnenbrand bei hohen Dosen,

    Sichtbares Licht

      Von violett 400 nm bis rot 760 nm

Unsichtbares Infrarot-Licht (IR)

  • 760 nm – (10 µm) 1 mm Da Glas in Abhängigkeit von seiner Dicke sehr viel UV-B-Strahlung und einen Teil der UV-A-Strahlung absorbiert, enthält das Sonnenspektrum innerhalb geschlossener Räume nur sehr wenig UV-B und etwas UV-A.

Leuchtstärke der Sonne – Definition Lux

Die Beleuchtungsstärke, d.h. der Lichtstrom pro Fläche (= Lux) von Sonnenlicht kann bis zu 100000 lux betragen. Künstliche Glühlampen am Arbeitsplatz oder im Haushalt weisen dagegen meist nur 600-700 Lux auf!Die Gesamtdosis der auf die Erdoberfläche treffenden UV-Strahlung beträgt ca. 2 bis 6 mW/cm², wovon ca. 0.1 bis 0.5 mW/cm² auf den UV-B-Bereich entfallen (Kochevar, Pathak & Parrish, 1987).Die nach Jakob Lorbers Richtlinien besonnten Naturprodukte werden je nach Produkt mehrere Wochen bis mehrere Monate dem vollen Sonnenlicht (= sehr hoher Beleuchtungsstärke) ausgesetzt. Dadurch werden die Produkte mit enorm viel Photonen aufgeladen. Eine so hohe und universale Aufladung mit Photonen und Frequenzen ist wohl mit keinem künstlichen Mittel möglich

Allgemeines zum Wesen des Lichtes

Jahrhundertelang wurde kontrovers diskutiert, ob Licht als Welle zu beschreiben sei, oder ob man es sich eher als Teilchenhagel vorstellen solle?
Seit Ende des 17. Jahrhunderts gab es sowohl Wellen- wie auch Teilchentheorien des Lichts.
Lange Zeit stellte man sich vor, Licht bestehe aus kleinen, unwägbaren Teilchen, die mit großer Geschwindigkeit geradeaus fliegen. Viele Beobachtungen konnten mit dieser Vorstellung erklärt werden. Mit der Zeit jedoch häuften sich die Experimente, die damit nicht verstanden werden konnten. Deshalb setzte sich die Vorstellung durch, daß Licht eine Welle sei.

Nachweis des Lichtes als elektro-magnetische Welle

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab der Arzt und Universalgelehrte Thomas Young (1773–1829) erstmals experimentelle Hinweise dafür, daß Licht Wellennatur hat. (Übrigens hat Thomas Young, hauptberuflich Arzt, auch wesentlich zur Entzifferung der Hieroglyphen beigetragen: ein Universalgenie.)

Wie Lichtwellen zustande kommen, hat den Physikern im 19. Jahrhundert viel Kopfzerbrechen bereitet. Alle Modelle, die Licht als mechanische Welle zu erklären versuchten, scheiterten schließlich.

Die Lösung dieser schwierigen Frage kam dann allerdings nicht aus der Mechanik, sondern aus der Elektrizitätslehre. Der Englische Physiker James Clerk Maxwell (1831–1879) sagte die Existenz von elektromagnetischen Wellen voraus.
Im Jahre 1886 gelang es dem deutschen Physiker Heinrich Hertz (1857–1894) diese Wellen experimentell nachzuweisen.
Elektromagnetische Wellen werden im Gegensatz zu Wasser- oder Schallwellen nicht durch schwingende Teilchen gebildet, sondern entstehen durch sich ausbreitende elektrische und magnetische Felder. Sie können sich damit auch im Vakuum ausbreiten.
Im Zusammenhang mit Licht waren diese Wellen aus zwei Gründen interessant:

  • Die Theorie ergab für die Ausbreitungsgeschwindigkeit dieser Wellen einen Wert, der gut mit der gemessenen Lichtgeschwindigkeit (rund 300’000 km/sec.) übereinstimmte.
  • Die Untersuchungen von Hertz zeigten, daß diese Wellen die gleichen Eigenschaften haben wie Licht: Spiegelung, Brechung …

Daher lag die Vermutung nahe, Licht sei eine elektromagnetische Welle. Dieses Modell erwies sich in der Folge als sehr erfolgreich: Alle damals bekannten Lichterscheinungen konnten dadurch erklärt werden.

Doppelcharakter des Lichtes als Welle und als Teilchen

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde jedoch deutlich, daß die Wellentheorie des Lichts nicht alles erklärt. Insbesondere weist die Wechselwirkung von Licht mit Materie darauf hin, daß sich Licht unter Umständen wie ein Teilchenhagel benimmt: Das Licht kann Elektronen in Metallen in Bewegung bringen und manchmal sogar hinausstoßen. Diese Eigenschaft erlaubt es uns, Sonnenlicht in elektrische Energie umzuwandeln.

Licht: Welle oder Teilchen? Heute wissen wir, daß Wellen und Teilchen sich nicht ausschließen müssen. Licht zeigt beide Erscheinungsweisen; Licht ist beides – Welle und Teilchen. Es kommt ganz darauf an, welche Situationen wir betrachten. Um die Ausbreitung von Licht zu beschreiben, müssen wir Licht als Welle betrachten. Wenn uns hingegen die Wechselwirkung von Licht mit Materie interessiert, so ist die Beschreibung als Teilchen angebracht.

Licht ist also beides – oder auch keines von beiden. In der Quantenphysik wird klar, daß das Wesen des Lichts nur mit abstrakter Mathematik umfassend beschrieben werden kann; alle anschaulichen Modelle sind unvollkommen.

Doppelspaltexperiment als Beweis für Wellen und Teilchen in Licht

Licht zeigt alle Aspekte einer elektromagnetischen Welle.Licht tritt sowohl als Welle als auch als Teilchen auf, aber erklären können die Physiker das nicht! Alle Versuche, das Rätsel zu lösen, sind bisher gescheitert.
Der berühmteste und sehr oft variierte Versuchsaufbau ist das Doppelspaltexperiment. Man stellt dabei vor einem Trennschirm eine Lichtquelle auf, die einzelne Photonen aussendet. Man will herausfinden, durch welchen von zwei Spalten im Trennschirm ein einzelnes Photon geht. Natürlich erwartet man, dass es durch einen der beiden Spalte geht. Es tut uns aber diesen Gefallen nicht, sondern es geht völlig unerwartet durch beide und zeigt auf photoempfindlichem Material hinter dem Schirm ein Interferenzmuster – der typische Beleg für den Wellencharakter des Lichts. Stellt man jedoch hinter die beiden Spalten je einen Detektor für Teilchen auf, so zeigt sich das Photon tatsächlich in nur einem der beiden Detektoren. Wer glaubt jetzt nur ein Teilchen zu haben, täuscht sich, denn man hat erkennen müssen, dass das Photon auch jetzt noch seine Eigenschaften, sowohl Welle als auch Teilchen zu sein, behält, und dass es sich dem anpasst, was der Experimentator ihm in den Weg stellt. Ist Photopapier hinter dem Schirm, dann geht es durch beide Spalten und tritt als Welle auf. Stellt man hinter beide Spalten Detektoren, geht es nur durch einen Spalt und zeigt sich so als Teilchen.
Das Licht weiß offenbar, was der Experimentator erfahren möchte und passt sich seiner Versuchsanordnung an.
Anders ausgedrückt. Das, was der experimentierende Mensch denkt, sein Geist also, bestimmt das Verhalten des Photons. Das aber funktioniert nur, wenn das Photon seinerseits ein Bewusstsein, also Geist hat.
Noch einmal anders gesagt: Geist wirkt auf Materie, und diese hat selbst Geist. Die Zahl der Physiker, die dies akzeptieren, steigt, die Physik ist dabei, die Geisthaftigkeit der Materie anzuerkennen.

Naturwissenschaft beweist die Richtigkeit der Inspirationen Lorbers (1851) und Mayerhofers über das Wesen des Lichtes

Seit Niels Bohr 1927 gilt Licht, wie alle Materie und Strahlung, als Teilchen- und Wellenaspekt.
Es hängt von der Art des Experimentes ab, ob sich Licht als Welle oder als Photon zeigt.
Daß Licht diese doppelte Eigenschaft hat, und selbst noch Materie in ungebundener freier, kleinster Form {jl.ev07.209,20} darstellt, haben schon Jakob Lorber (1800-64) und Gottfried Mayerhofer (1807-77) in ihren inspirativ durchs ‘innerer Wort’ niedergeschriebenen Werken exakt beschrieben
“Das aus der Sonne gehende Licht… scheint gegenüber der Materie wie gar nichts zu sein scheint und ist dennoch der Grundstoff der Materie, ohne mit ihr ein und dasselbe zu sein; denn aller Urstoff ist frei und ungebunden.” (jl.ev07.209,20)
Bei der Wechselwirkung mit Materie verhält sich Licht also so, als ob es aus einem Teilchenstrom bestehen würde. Albert Einstein erhielt im Jahre 1923 den Nobelpreis für Physik für eben diese Interpretation des äußeren Photoeffekts. Was Lorber 1851 und Mayerhofer um 1870 also längst beschrieben haben, wurde 1923 mit einem Nobelpreis für Einstein ‘belohnt’!

Was ist ein Photon?

Max Planck stellte um 1900 fest, dass elektromagnetische Strahlung nur in Paketen von einer bestimmten Größe ausgestrahlt und dann auch absorbiert werden kann. Diese nannte er Quanten. (also Licht als elektromagnetische Welle und zugleich als Masse-Teilchen)
Erst Albert Einstein wollte 1905 diese Idee auf den lichtelektrischen Effekt übertragen um ihn zu erklären. So entstand der Durchbruch der Annahme von Licht-Quanten, die der amerikanische Chemiker Gilbert N. Lewis als Photonen bezeichnete.
Die Energie eines Lichtbündels wird durch Gruppen von Teilchen übertragen. Diese Teilchen heißen Quanten bzw. Photonen.Licht prallt auf eine Oberfläche auf, dadurch werden Elektronen freigesetzt und es wird elektrischer Strom erzeugt.
Ein Photon ist aufgrund des Doppelcharakters von Licht (elektromagnetische Welle und Teilchen) immer auch eng mit den (durch hohe Frequenzen und schwache Wellenlängen charakterisierten) elektromagnetischen Wellen verknüpft.
Ihre Vektoren sind nicht an jedem Punkt und nicht zu jedem Augenblick autonom, sondern befinden sich in einer Wechselbeziehung.Mehr zu Photonen und Biophotonen

Unterscheidung der Biophotonen von Photonen

Biophotonen sind Lichtquanten, die aus lebenden Zellen kommen.
Doch handelt es sich hier nicht um die Art der Photonen wie sie in der Physik bekannt sind, sondern es ist das Licht der Zellstrahlung, das in den 70er Jahren von Albert Popp entdeckt und bewiesen wurde. Dieses “Strahlen” wurde mit einem Gerät, das man Photomultiplier (Photonen-Vervielfacher) nennt, gezeigt und bewiesen und zeigte die Zellstrahlung, die allen Organismen eigen ist, an.
Da die Ausstrahlung von ‘Biophotonen’ aus den Zellen aber maßgeblich von der zugeführten Energie und Menge der Photonen abhängt, ist die Anreicherung und Qualität (Frequenz) durch Photonen auch wesentlich mitentscheidend dafür, wie viele Biophotonen aus den einzelnen Zellen ausstrahlen und dann durch Restlichtverstärker sichtbar und meßbar werden.


Licht durchdringt Körper

Nicht jede Lichtfrequenz dringt gleich tief in Materie ein. Die Farbe Rot mit 660 nm Wellenlänge dringt 8-10 mm ein, Infrarot mit 904 nm Wellenlänge dringt 30-40 mm ein. Je kurzwelliger das Licht ist, desto weniger tief dringt es ein.Der menschliche Körper lässt die Licht-Energie hindurchfließen wie durch ein Sieb. Experimente zeigten, dass eine ultraschwache Photonenemission nahezu verlustlos tausende von lebenden Zellen durchdringen kann. Das heißt mit anderen Worten: unser Gewebe ist transparent. Man weiß beispielsweise, dass Licht selbst durch den Schädel ins Innere des Kopfes eindringen kann, um so die Zirbeldrüse zu erreichen. Haut und Gewebe sind für Licht viel durchlässiger, als man noch bis vor kurzem dachte. Selbst ein Fötus in einer Gebärmutter erhält genug Licht, um seine Physiologie zu beeinflussen.

Speicherung des Sonnenlichtes in Materie

Mitteilungen Jakob Lorbers (1851) und Forschungsergebnisse der heutigen (Bio)photonenforschung besagen:

  • Alles, auf was Licht trifft, speichert die Bestandteile des Sonnenlichtes. Die Schwingungen (Frequenzen = Informationen) und ‘Energiepäckchen’ (sog. Lichtquanten, Photonen) des Sonnenlichtes können sowohl in flüssiger als auch in fester Materie gespeichert werden. {jl.hson.001,02; jl.hson.001,25 ff.; jl.hson.001,39; jl.hson.002,02a}
  • Wo Sonnenlicht direkt auftrifft, wirkt es am stärksten {jl.hson.001,28}. Daher sollten die speichernden Trägersubstanzen während der Besonnung möglichst nicht von einer Glasscheibe abgedeckt werden, damit das gesamte Lichtspektrum (von Ultraviolett bis Infrarot) direkt auf die Oberfläche der besonnten Trägersubstanzen (z.B. Milchzucker- bzw. Zuckerkügelchen, Pulver, Kristalle etc.) treffen.

Sofern Mittel durch Glas besonnt werden, ist möglichst UV-durchlässiges Quarzglas zu verwenden.

Photonenanreicherung hängt von Helligkeit des einstrahlenden Lichtes ab

Je höher die Intensität der Lichtquelle ist, desto mehr steigert sich die Quanten- bzw. Photonenmenge, die auf einen Gegenstand einwirken kann und in ihm gespeichert werden kann. (1) .Die Intensität der Quelle zu erhöhen bedeutet folglich, die Quanten- bzw. Photonenmenge zu steigern, die sich in Materie überträgt und dort gespeichert werden kann.Anwendung dieses Gesetzes: Da nun die Photonenanreicherung der Naturprodukte nach den Anleitungen durch Lorber (1851) mehrere Wochen oder gar Monate möglichst in den sonnenreichsten Sommermonaten erfolgt und sie dem vollen Lichtspektrum der Sonne ausgesetzt werden, erklärt dies problemlos, warum diese Mittel solche ‘Energiepakete’ darstellen, die eine enorm vitalisierende, zellstärkende und für das gesamte Immunsystem so unterstützende Wirkung aufweisen.Das Sonnenlicht kann bis zu 100000 Lux aufweisen, Lampen nur bis ca. 8000 Lux! Daraus ergibt sich, daß die höchste Photonenanreicherung (= Energie) z.B. in Naturprodukten nur durch direkte Sonnenbestrahlung möglich ist – und sie dann auch das volle Lichtspektrum (elektromagnetischen Wellen) aufnehmen können.
Hocheffektive Vitalisierungsmittel bzw. Heilmittel sind daher nicht durch Kunstlichtbestrahlung, sondern nur durch mehrwöchige bzw. mehrmonatige Sonnenbestrahlung herzustellen! Jakob Lorbers Herstellungsrichtlinien wiesen bereits 1851 darauf hin. (s. ‘Heilkraft des Sonnenlichtes‘)
Daher sind die sog. ‘Lichtglobuli’ (oder in Lorber-Leserkreisen auch ‘Sonnenkügelchen’ genannt), Sole-Lichtkonzentrat, Mohnblütenöl oder Kampfer-Lichtöl aufgrund mehrwöchiger Sonnenlicht-Direktbestrahlung enorm reich an Photonen und umfassen den gesamten Frequenzbereich des Sonnenlichts, vom unsichtbaren UV-B-Licht bis zum unsichtbaren IR-Licht.

Folgen von Lichtminderung und Lichtverfälschung durch chemisch erzeugte Flugzeugkondensstreifen (Chemtrails)

Die o.a. Erkenntnisse zeigen, daß unverfälschtes, nicht vermindertes Sonnenlicht viele lebens- und gesundheitswichtige Aufgaben erfüllt.
Daher ist es schon jetzt, zunehmend mehr jedoch langzeitig gesehen unverantwortlich, durch chemisch erzeugte Giftnebel aus Flugzeugkondensstreifen (sog. Chemtrails) weltweit bewußt Lichtraub und Lichtverfälschung vorzunehmen. Die schon jetzt erkennbaren Gesundheitsgefahren kurz nach Chemtrail-Aktionen sind sichere Vorboten noch viel schlimmerer Folgen und ‘Kollateralschäden’.


Literatur

  • Jacob Liberman: “Die heilende Kraft des Lichts”
  • Jakob Lorber: ‘Die Heilkraft des Sonnenlichts’
  • “Licht schenkt Leben” von Elke Brandmayer / Dr. med. Bodo Köhler / fit fürs Leben Verlag
  • Prof. Albert Popp / Die Botschaft unserer Nahrung (Zweitausendeins, Frankfurt 1999, 174 Seiten, ISBN 3-86150-319-0)
  • Marco Bischof /Biophotonen – das Licht in unseren Zellen / Zweitausendeins

http://de.wikipedia.org/wiki/Licht

http://www.bmbf.de/pub/bb_bildung_nachhaltige_entwicklung.pdf

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