Audiotechnik Grundlagen1: das Mischpult

Erstellt von jens carstensen Am 5, Apr. 2017 Kommentar hinzufügen

XLR Stechverbindungen sind ein Industriestandard für elektrische Audioverbindungen. In der professionellen Beschallungs- und Tonstudio-Technik werden XLR-Steckverbinder für analoge Mikrofon- und Lautsprecher-Signale sowie digitale AES/EBU-Audiosignale und DMX-Steuersignale verwendet. Sie sind in dem internationalen Standard IEC 61076-2-103 normiert. Die einheitliche Kontaktbelegungen für den Bereich der Audiotechnik ist in der Spezifikation AES-14 der Audio Engineering Society (AES) festgelegt.

Der dreipolige XLR-Steckverbinder stellt in der professionellen Tontechnik die Standardverbindung für analoge Audioleitungen dar, insbesondere bei symmetrischer Signalübertragung.

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XLR pinouts de.svgAnsicht Kontaktseite

Anwendung Pin 1 Pin 2 Pin 3
symmetrisch Schirm/Masse Signal + Signal −
unsymmetrisch Schirm/Masse Signal zu Pin 1 gebrückt
Lautsprecherleitung Signal − Signal + unbelegt (offen)
Digitale Leitungnach AES/EBU Schirm/Masse Signal + Signal −
DMX-Leitung Schirm/Masse Signal − Signal +

Die Pinbezeichnungen 1, 2, 3 sind in die Kunststoffhalterung eingeprägt. Bei Pin 2 liegt außerdem eine Führungsnase.

Üblicherweise werden in der Technik Steckverbinder mit hervorstehenden Kontaktstiften als Stecker bezeichnet und diejenigen mit entsprechenden „Löchern“ als Buchsen. Abweichend davon spricht man bei XLR-Steckverbindern allerdings meist von „männlichen“ (engl. male) und „weiblichen“ (engl. female) Steckern.

Bei Audioverbindungen sind signalabgebende Anschlüsse stets männlich, signalempfangende Anschlüsse stets weiblich ausgeführt. So ist der typische Mikrofoneingang am Mischpult weiblich, ein Mikrofon hat als Ausgang einen männlichen Steckverbinder am Gehäuse. Standard-XLR-Anschlusskabel haben ein männliches und ein weibliches Ende und lassen sich damit aneinanderreihen.

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Klinkenstecker sind elektrische Steckverbinder zur Übertragung von Wechsel- oder Gleichspannung im Kleinspannungsbereich.( Die Bauform ist von der EIA als RS-453 und von der IEC unter 60603-11 genormt. Je nach Anzahl der Pole hat der Klinkenstecker außer der Spitze (Tip) und dem Schaft (Sleeve) unterschiedlich viele Ringe. Im Musikersprachgebrauch ist dieser Stecker auch als “audio jack” bekannt.

Zum Anwendungsbereich von Klinkensteckern, -buchsen und -kupplungen gehören die Weiterleitung von Audiosignalen und Videosignalen. Sehr häufig werden Klinkenstecker zum Anschluss eines Kopfhörers verwendet.

Vorteile der Klinkenverbindung sind die einfache Handhabung bei platzsparender Bauform. Nachteile sind vor allem der kurzschließende Steckvorgang und die relativ schlechte Kontaktqualität. Wenn die Federspannung der Kontaktfeder mit der Zeit nachlässt, wird nicht nur der Kontakt schlechter, sondern auch die mechanische Steckfestigkeit.

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Cinch-Stecker sind der Standard bei Konsumentengeräten, haben aber durchaus Schwächen. Die zweipolige asymmetrische Ausführung der Cinch-Stecker mit der Schirmung als Rückleiter für das Signal macht die Übertragung anfälliger für Störungen als die in der Studiotechnik verwendete symmetrische Signalübertragung.

Cinch ist eine weit verbreitete umgangssprachliche Bezeichnung für ungenormte Steckverbinder zur asymmetrischen Übertragung von elektrischen Signalen, vorrangig an Leitungen mit koaxialem Aufbau zur Übertragung von Nieder- und Hochfrequenzsignalen (abgeschirmte Leitung bzw. Koaxialkabel).

Die internationale und auch korrekte Bezeichnung lautet RCA jack, da die Steckverbindung in den frühen 1940er Jahren von der Radio Corporation of America entwickelt wurde, in den USA sind jedoch auch phono jack oder phono plug (eigentlich: Plattenspieleranschluss) übliche Namen.

Verwendung findet diese Steckverbindung vor allem im Heim-Audio- und -Video-Bereich (audiovisuelle Medien). Da für jedes Signal ein eigener Stecker verwendet wird, bietet sich eine Farbcodierung der Funktion an. Dafür haben sich (weitgehend) einheitliche Farbcodierungen eingebürgert:

Audio:
weiß: linker analoger Kanal; rot: rechter analoger Kanal
orange: Digital-Audio (S/PDIF);
Video:
Gelb: Composite Video
Grün: Yy (Component Video, Helligkeit)
Blau: Pb (Component Video, Farbdifferenz)
Rot: Pr (Component Video, Farbdifferenz)

Cinch-Stecker sollten sicherheitshalber nur bei ausgeschalteten Geräten eingesteckt werden, da der Innenkontakt „voreilend“ ist – der innere „heiße“ Stift ragt weiter heraus und bekommt dadurch vor der äußeren Masse-Abschirmung Kontakt. Dies kann empfindliche Geräte beschädigen, wenn sie während des Einsteckens in Betrieb sind.

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Das Mischpult

Der Eingang: XLR-, Cinch-, Klinke-Buchsen

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Der Kanalzug:

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Levelmeter – Anzeige

 

 

 

Eingangswahl: Direkt /Mikrofon/Line – Tape

Pegelangleichen: Trim, Gain
Equalizer: auch Klangregler oder Entzerrer bezeichnet
Hi – Höhen – feststehend 12 kHz
Mid – Mitten stimmbar 100Hz-10 Khz
Low / Bass feststehend 80 Hz

 

Auxillary 1/2 Monitorweg; schaltbar un-/abhängig vom Fader pre/post

Kanalzuweisung / Panorama rechts links

 

 

 

Auxillary Routingwege für Effekte, geregelt wird der Lautstärkeanteil

 

Panorama rechts – links

solo/Mute

 

Tasten hier für die Kanäle 1-8 plus Master L/R

 

Lautstärkefader

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausgangskanäle: hier 8 Spur plus Master:

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Ausgangssteckerleiste:

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