Bericht aus Japan

Erstellt von jens carstensen Am 1, Okt. 2011 Kommentar hinzufügen
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Nordsee Zeitung Bremerhaven 12_10_2011 Einladungsflyer Premiere

Genpatsu Shinsai

Eine Einladung für die Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule zum Forum “Bildung für nachhaltige Entwicklung” (Education for sustainable development) im August 2011 in Tokyo brachte den Stein ins Rollen. Unsere Arbeit konnten wir so auch in internationalen Kontexten zur Diskussion stellen.

In Anbetracht der Katastrophe vom 11. März 2011, im
Volksmund “Genpatsu Shinsai” genannt, brannten uns aber andere Fragen unter den Nägeln. Zu dramatisch waren die Folgen des großen Erdbebens, des verheerenden Tsunamis und der anschließenden Atomkatastrophe in der Provinz Fukushima. Wie geht ein hochindustrialisiertes und dichtbewohntes Land mit den Folgen dieser Katastrophe um? Bewirkt eine solche Katastrophe eine neue Sicht auf die nachhaltige Entwicklung und Zukunft eines Landes? Wie haben sich die Menschen in Japan in dieser schweren Zeit gefühlt?

In Deutschland wirkte die Berichterstattung zu “Genpatsu Shinsai” auf die Atomkatastrophe reduziert. Doch mehr als 15.000 Menschen verloren ihr Leben in den Fluten des Tsunamis. Als sich das Meer zurückzog, hinterließ es eine Verwüstung, die dem Müll von etwa 23 Jahren entspricht. Japan liegt an der Grenze von sich ständig verschiebenden Kontinentalplatten. Wie organisieren die Japaner ihren Alltag mit dem Wissen, dass eine derartige Katastrophe sich jederzeit wiederholen kann?

Das kleine Team aus den Schülern Lisa Walther und Marvin Marquard sowie dem Lehrer Jens Carstensen, wurde von dem Filmemacher Vahid Zamani begleitet. Auf der Suche nach Antworten auf die obigen Fragen, haben sie sich in Tokyo und der vom Tsunami betroffenen Stadt Asahi (Präfektur Chiba) umgesehen. So konnten sie sich mit zahlreichen Menschen über die Ereignisse austauschen und einen unabhängigen Eindruck der Situation gewinnen.
Der entstandene Film dokumentiert diese Erkundungsreise.

Dabei konnte die Immanuel-Kant-Schule auf ein Netz von Kontakten zurückgreifen, die diese anspruchsvolle Arbeit überhaupt erst möglich machten. Neben dem Schulamt der Stadt Bremerhaven hat ein privater Spender sich großzügig an den Reisekosten beteiligt. Die Besuche von Asahi mit der Japanisch-Deutschen Gesellschaft von Chiba, dem Gemeindezentrum der Evangelischen Kirche Tokyo und dem Erdbeben Simulations Center in Meguru gehörten zu den prägendsten Eindrücken der Reise. All die Kontakte verdanken wir dem hervorragenden internationalen Netzwerk von Dr. André Michael Schultz.

Henning Stöcks – Organisator des Forums in Tokyo – übernahm abermals die Aufgabe, einen Kontakt in die japanische Bildungsorganisation des “Junior United Nation Eco Workshop” (JUNEC) zu organisieren. Der Leiterin Tomoko Izawa gebührt ein großes Dankeschön für die Einladung und den damit verbundenen Einblick in die Arbeit von japanischen Bildungsinstitutionen zum Thema Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. förderte den Fachaustausch “Media Project” in die japanische kulturelle Bildungsszene. Die Senatorin für Bildung des Landes Bremen unterstützte die medienpädagogische Arbeit. Die beiliegende DVD wurde aus Mitteln des Programmes “Wohnen in Nachbarschaften” finanziert.

Die 12 Tage in Japan vom 11. bis 22. August waren aufreibend, intensiv, informativ, emotional und lebendig. Sie haben uns der japanischen Kultur ein Stück näher gebracht. Wir sind glücklich, diese Erfahrung ermöglicht bekommen zu haben!

Unser Dank gilt den zahlreichen Gesprächspartnern und Unterstützern in Japan!
Frau Izawa und Staff JUNEC Summersession – Herzlichen Dank für Eure Freunlichkeit und Unterstützung!
Wir lieben diese Bilder!!!

JUNEC auf http://www.youtube.com/user/JUNECstaff

Henning Stöcks – Vorstand iuventum e.V.
Danke für die Einladung und den unermüdlichen Einsatz und das Vertrauen in unsere Arbeit!
iuventum e.V. auf http://de-de.facebook.com/iuventum

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Einladungsflyer Bericht aus Japan

Der Film von Vahid Zamani in HD Qualität

Lieber Herr Carstensen,
Ich war beeindruckt vom Ergebnis Ihres Projektes und kann nur sagen: weiter so.
Herzliche Grüße!
Ihr Michael Schultz

Miyuan Cao Rachael hat deinen Beitrag in ESD Forum 2011 – Networking kommentiert.

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So glad you guys made it!! nice memories^^

Miyuan Cao Rachael 30. Oktober 06:42
So glad you guys made it!! nice memories^^

ESD-Forum Tokyo auf Facebook

 

NPO「持続可能な開発のための教育」が2011年8月開催したフォーラムへの招待がきっかけでした。ブレマハフェンのイマヌエル・カント学校の代表として、Jens Carstensen(教師)、Lisa Walther(生徒)、Marvin Marquard(生徒)、Vahid Zamani(映画担当)が来日しました。

 

震災後、日本人はどうやって生活していますか。メディア放送は原発事件のテーマに強調しましたが、津波によって1万5千人以上が命を失いました。震災のとき、どんな事を感じましたか?震災の後、人々の生活と考え方はどの様に変わりました?国の持続可能な開発への視点が変わりましたか?

先ほど述べた4人組は千葉県旭市で津波の被害を受けた人々と話しました。

 

ブレマハフェンの学校局と個人のスポンサーから交通費を頂きました。この旅で一番印象的だった経験は千葉日独協会と一緒の旭訪問、東京のドイツ語福音教会「クロイツキルヒェ」の訪問と目黒地震の学習館で体験した事でした。André Michael博士のお蔭、そのコンタクトが取れました。

また、Henning Stöcks氏のお蔭で、「こども国連環境会議推進協会」のTomoko Izawa氏とのコンタクトが出来ました。彼女は日本の教育制度を色々説明していただけました。他に、スポンサーや応援者のBundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.、Senatorin für Bildung des Landes Bremen、“Wohnen in Nachbarschaften”のお蔭でこの旅が実現できました。改めて感謝を申し上げたいと思っています。

私たちの8月11日から22日までの日本旅は面白くて、感動的な12日間でした。日本に居る協力者と応援者に深く感謝を申し上げます。

Lieber Herr Carstensen

an dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank für die tolle DVD. Ich bin tief beeindruckt von der professionellen Aufmachung – großes Lob!
Hier wird es inzwischen auch kalt und manchmal sehnt man sich nach der Hitze des Sommers.

Ihnen und Ihren Schülern alles Gute und viele Grüße aus Tokyo

Nikolaus Boltze

 

2011.11.01 (Tue) – From Chiba
Dear Mr. Jens Carstensen                          
        
1. Thank you for your report as to your documentation.
2. Now, our Fukushima is getting very calm.
   
    The Japanese government officially said today that they invite and show domestic   
    and foreign press staff to the nuclear stations (inside) for press release purposes
    on 12th November (this month).
    This means that they are confident of safety of the inside of the nuclear stations.
3.  The Vietnum government strongly wishes that Vietnum earnestly wants to get
     Japan’s highly developed nuclear stations (two) reinforced after Fukushima’s
     experience. and Japanese government has agreed to export.
     While, The Japanese government has decided not to allow new nuclear station
     to be set up.
     Domestic No. and Export OK.  This is a contradiction.
     There arise some disputes in Japan.
     It is very good to be trusted by foreign countries, however, we feel confused.
4.  Pls. come to Japan again, Japan’s fall is very mild.
     We did volunteer activities of taking foreing residents (living Meguro City) to
     the Buddhist Temples in this neibourhood.
     Their nationality: UK, Germany, Poland, India, China, Korea.
     They have been deeply impressed by Japan’s profound culture.
     It was my surprise to know that a German girl (about 20 years old) knows
      much about the Tale of Genji (Japan’s old court story) in the ten century.
     If possible, I would recoment you to  read it (German version available).
     It contains Joy and sorrow of human life of a nobel man (from birth to old age)
     as his life time goes on.
     Thank you for your information. (M. Chiba)
“Ihr Filmbeitrag mit Lisa und Marvin ist wunderbar – fast unglaublich, denn ich hatte in letzter Zeit in Tokyo große Schwierigkeiten gehabt, deutsche Journalisten zu vermitteln, da alle Organisationen und Verbände zum Thema “Genpatsu” nichts sagen wollen. Das ist traurig und in meinen Augen auch keine schlaue Taktik, aber tatsächlich konnte ich keinen Fischhändler auf Tsukiji, keinen Vertreter der Tourismusverbände für Interviews mit deutschen Journalisten gewinnen. Kommunikation war nie die Stärke der Japaner, aber sich einfach abschirmen ist auch keine Antwort auf die Fragen der internationalen Gemeinschaft. 

Umso erstaunlicher ist es, dass Sie mit Ihrem Team das geschafft haben, was nun als Film dokumentiert ist. Meine Hochachtung und Gratulation.” Hiromi Waldenberger – Tourismusbeauftragte der Stadt Tokyo

Dear Mr. Jens Carstensen

I’ve received your letter and DVD.
I’m very appreciated becase it is much easier to introduce your video
to my students and thank you so much.
In the end of last year,many documentary TV program about the
earthquake disaster were broadcasted.
In these program, we can know what happens on the people who
lives in north east Japan (tunami area).

In your film, we can know the disaster through the
eyes of foreign people. I feel it’s great!

Thank you again for your wonderful present.
Best wishes from Fujisawa ,Japan!

Kishimoto Yoshiko
Shonandai Junior High School

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