Grünhöfe liegt am Strand

Erstellt von jens carstensen Am 15, Sep. 2011 Kommentar hinzufügen

Ein weiterer “Kinder zum Olymp!” Preis kommt nach Bremerhaven:

Bereits zum 4. Mal erhält die Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule die begehrte Auszeichnung der Kultur-Stiftung der Länder. Gut 800 Projekte haben sich um die Auszeichnugen in 7 Kategorien beworben.

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http://www.kumulus-bremerhaven.de/wp-content/uploads/NZ-windmusikKzO_2012.pdf

Buten und Binnen – Radio Bremen TV 23.09.2011:

Summende Plastikflaschen

Zehn Tage lang haben Schüler aus Bremerhaven-Grünhöfe und -Surheide gebastelt. Ihr Material: Reste von Platiktüten, PET-Flaschen oder Bambusrohre. Entstanden sind daraus Orgeln, Windharfen und Musikbögen, die auch Sonnabend noch von 12 bis 17 Uhr am Weserstrandbad zu sehen und vor allem zu hören sind.

http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=056057

Der Katalog: vom stroemen

Für einen Abend jedenfalls! Denn Schülerinnen und Schüler aus 4 Schulen in Grünhöfe und Surheide präsentieren sich am Freitag, 23. September um 17 Uhr im Weserstrandbad mit ihren selbstgebauten Musikinstrumenten.

Bambusorgeln, Windharfen, Langsaiten, Klangfelder aus PET-Orgeln und Musikbögen werden am Strand installiert, denn der Wind macht an diesem Abend die Musik. Er entscheidet,ob sich das Konzert als sanftes Seelenrauschen oder aufheulendes Crescendo gestaltet.

Für diesen Tag laden die Krokodile aus der Surheider Schule,die Klasse 3b der Fritz-Reuter-Schule,die 5. Klassen der neuen Oberschule an der Immanuel-Kant-Schule und die Kooperationsklassen der Anne-Frank-Schule herzlich alle interessierten Menschen aus den Ortsteilen ein,um ihre Arbeit von 10 Projekttagen am kleinen Bremerhavener Strand vorzustellen.

Dafür dass ihre Instrumente toll tönen,sorgen an diesen Projekttagen in der Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule der holländische „Mr. Wind Gallery„ Robert Valkenburgh und die Künstlerin Kirsten Sauer, die mit ihrem großartigen im Wind flatternden Fahnenmeer das Bühnenbild für diese Windsinfonie erstellt. Beide Künstler präsentieren ebenfalls ihre eigenen Klang- und Windobjekte,die bereits auf vielen Windfestivals in Taiwan den USA, Kanada, England und dem kontinentalen Europa ausgestellt wurden.

http://windgallery.nl

http://kisa.de

Toll war die Arbeit an den Bambusflöten. Viele extra Stunden Arbeit in der Projektwoche in der Schule mit Robert und Kai. Überrascht waren wir vom Sound der Unari-Musikbögen. Am Strand haben wir geholfen, dass das Flaschenorchster aufgebaut wurde. Die Langsaite hat uns gefallen “Like”.. Und es war viel Zeit zum Chillen. Einige von uns waren das erstemal am Strand.
“Team Werken” @ 14 Jahre

Ich fand das war toll, weil wir was gelernt haben. Werken hat mir Spaß gemacht. Eine Woche “Highlights”. Ich war überrascht, wie Flaschen singen können. Mohammad (11 Jahre)

Die Pet-Flaschenmusik war der Hammer! Benedikt (10 Jahre)

Ich habe daraus gelernt, dass ich mit anderen Kindern zusammenarbeiten kann. Mir gefällt, dass ich in dieser Schule bin. Tansu (11 Jahre)

Wir fanden das cool, weil wir zusammengearbeitet haben und das Kreative aus uns rausgekitzelt wurde. Wir haben gelernt, dass man auf Alltagssachen auch Musik machen kann. Natalie, Djeneba (10 Jahre)

Den Bambus fand ich super, Ich bin überrascht, weil einfach das ganze Windprojekt Spaß macht. Wir haben Unaris gebaut und aus Flaschen Flöten gemacht. Mir haben die Töne gefallen. Dzeljajdin (13 Jahre)

Die Musik hörte sich an wie in der Zukunft, also wie Zukunftsmusik oder wie ein erschreckendes Geistermusical. Harun (11 Jahre)

Das war was Neues und hat viel Spaß gemacht und wir haben gelernt, wie man Instrumente baut. Dmitri (10 Jahre), Celina (11 Jahre)

Mir hat gefallen, dass es ein Projekt mit Wind war und so viele Schulen mitgemacht haben. Leon (11 Jahre)

Mich hat überrascht, dass man soviele Instrumente so leicht bauen kann. Ich freue mich schon auf das nächste Projekt. Lukas (11 Jahre)

Ich fand es gut mit den Unaris, weil es einfach Spaß gemacht hat, sie um den Kopf zu schwingen. Justin (11 Jahre)

Ich finde, das Windprojekt war sehr schön, weil es etwas mit mehreren Kindern war. Es war das schönste Erlebnis in meinem Leben. Ich hoffe, wir machen so etwas öfter, jeden Tag am liebsten. Ich habe gelernt, dass man aus einfachen Sachen so etwas Schönes machen kann. Zeinab (10 Jahre)

Eine Woche nur Musik. War toll. Auch dass wir mit fünf Klassen zusammen waren. Jasmin (12 Jahre)

Ich fand, es hat Spaß gemacht, die alten Flaschen in Instrumente zu verwandeln und die Bögen zu bauen. Es hat mich überrascht, dass so viele Sachen Musik machen. Und wir hatten keinen normalen Unterricht, obwohl ich eigentlich gerne in die Schule komme. Selina (11 jahre)

„Ich freue mich,dass es uns gelungen ist, erstmals ein cooles und schulübergreifendes künstlerisches Projekt gemeinsam mit unseren Grund-,Sekundar- und Förderschulen im Ortsteil auf die Beine zu bringen.“ Jens Carstensen, Leiter der Medienwerkstatt der Immanuel-Kant-Schule konnte für eine finanzielle Unterstützung dieses außergewöhnlichen Projektes die Stiftung der Bremer Schuloffensive, die Jury der swb-Bildungsinitiative und den Vergabeausschuss „Wohnen in Nachbarschaften“ überzeugen.

Der Film von Vahid Zamani:

Das Konzert am Freitag, 23.September:17-20 Uhr

Ausstellung am Samstag, 24. September:12-17 Uhr

Ort: Weserstrandbad

Am Alten Vorhafen

27568 Bremerhaven

Der Flyer: Wenn der Wind Musik macht

 

Fotos vom 15.09.2011

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Sonntagsjournal_18_09_2011

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NZ-Ankuendigung

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NZ_24_09_2011

Radio Bremen Eins

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11.09.23 MS RB1 Windmusik von Schülern 14_22

Nordwest-Radio

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11.09.23 MS NWR Windmusk von SChülern 06_16

Sonntagsjournal Bremerhaven

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Feedback von Kirsten Sauer “Grünhöfe liegt am Strand”

Das Hauptthema der Projektwoche war Windmusik. Da Musik auch gerne einen Rahmen oder ein Bühnenbild hat, waren Fahnen genau das Richtige.Viele sollten es sein, ein Fahnenmeer. So haben wir In 3 Tagen 200 Fahnen gebaut und Freitag am Weserstrand gemeinsam installiert. Es war ein großartiges Bild.Sie machten nicht nur optisch etwas her, der Wind brachte das Material zum knattern, manchmal klang es wie starker Regen und ich musste mich vergewissern das das Wetter immer noch bestens war und kein Regen in Sicht.Die SchülerInnen arbeiteten in 2er bis 4er Teams. Sie mussten
sich auf 3 Farben und die Anordnung der Punkte einigen. So entstanden
Gruppen von bis zu 9 Fahnen die eindeutig zusammen gehörten.Die Fahnen waren einfach zu bauen und auch SchülerInnen die
motorisch nicht ganz so fit waren, wie z.B. eine Gruppe behindeter
Kinder hatten viel Spass beim Punkte kleben.Vor allem waren sie selber mit dem Ergebnis zu Frieden und zu Recht
stolz auf Ihre Arbeit.
  

das Fahnenmeer

Schattenspiele

Bremerhaven

Viele Windmusikinstrumente wurden gebaut, die Brummbögen erzeugen einen Klang wie ein Schwarm Hummeln.

Jens Carstensen, Leiter der Medienwerkstatt dirigierte diesen Schwarm mit Hilfe eines Megafons.

Aus Plastikflaschen werden Windflöten, zum Wind hin ausgerichtet entsteht ein Klang.

 

Und dann kam etwas auf uns zu was die Bremerhavener nicht wirklich aufregte, aber mich.

Die “Alexander von Humboldt”, unter vollen Segeln (info). Direkt dahinter die “Alex II” die an diesem Wochenende getauft wurde.

Abendstimmung

 

scubadoo L

“flugfeld” Weserstrandbad, Bremerhaven

Es hat mir sehr viel Spass gemacht an diesem Projekt teil zu nehmen. Vielen Dank an Susanne und Jens, klasse wie Ihr Eure Arbeit macht.
Kirsten Sauer

Gefördert: Wohnen in Nachbarschaften (WiN), Bremer Schuloffensive, swb-Bildungsinitiative

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Tolle Links im Internet zum Thema Windmusik:
Uli Wahl ist leidenschaftlicher Drachenbauer und Windmusiker. Auf seiner Seite http://windmusik.com finden sich Bautipps für Instrumente und unzählige Geschichten zur Kultur dieser Kunst. Absolut zu empfehlen!!!

Dies ist ein Service-Angebot der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Besuch auf unserer Webseite und würden uns freuen, Sie bald als Besucher an einem unserer Standorte zu begrüßen.
http://www.sdtb.de/Begleitprogramm-WINDSTAERKEN.1929.0.html

Infos auf der Seite der Kulturstiftung der Länder / Kinder zum Olymp!

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